Cheerleading


Was ist Cheerleading

Cheerleading ist ein sehr vielseitiger Sport, der sich aus Elementen des Tanzes, der Akrobatik sowie des Bodenturnens zusammensetzt und mit viel Show einem Publikum vorgeführt wird.

Elemente des Cheerleading

  • Tänze, die in Formation durchgeführt werden
  • Tumbling – Bodenturnelemente wie Rollen, Räder, Radwenden, Flickflacks, Saltos
  • Jumps – Sprungkombinationen aus dem Stand, die synchron und in Formation ausgeführt werden
  • Stunts – Akrobatische Elemente und Hebefiguren
  • Pyramiden – aus mehreren Stuntgruppen zusammengesetzte Strukturen
  • Tosses – Würfe
  • Cheer – Anfeuerungsrufe

Unterteilung in Altersklassen, Geschlechter und Level

Offiziell gibt es im Cheerleading drei Altersklassen:

  • Peewee – Kinder bis 11 Jahre
  • Junior – Kinder und Jugendliche von 10 – 16 Jahre
  • Senior – Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren

Die Altersklassen werden nach Jahrgang definiert und können je nach Verband und Organisation leicht variieren.

 

In den Peewee-Teams wird nicht zwischen Jungen und Mädchen unterschieden.  

Bei den Juniors und Seniors wird zwischen rein weiblichen Gruppen, den sogenannten „All-Girl-Teams“ und gemischten Gruppen den „Coed-Teams“ unterschieden. Darüber hinaus gibt es bei den Seniors noch die Abgrenzung über die Anzahl der männlichen Cheerlader im Coed-Team. Sind es weniger als 5 männliche Sportler spricht man vom „Coed Limited“.

 

Da der Sport sehr komplex ist, wird er in verschiedene Schwierigkeitsstufen (Level) eingeteilt. Die Level reichen von 0 bis 7 und definieren unabhängig von den Altersklassen, welche Elemente gezeigt werden dürfen. Sie sind nach aktuellen sportmedizinischen Erkenntnissen, dem Können und dem Alter der Aktiven entsprechend angepasst.

Präsentationsformen im Cheerleading

 

Wettkampf-Cheerleading

 

Der Wettkampf ist die wohl populärste Art den Sport zu präsentieren. Cheerleader-Teams treffen sich zu jährlich stattfindenden Meisterschaften. Die Teams zeigen eine 3 Minutige Präsentation die aus den Elementen Tanz, Tumbling, Jumps, Stunts, Pyramiden, Tosses und Cheer besteht. Die Elemente werden von einer Jury nach Schwierigkeitsgrad, Sauberer Ausführung, Synchronität und Art der Darbietung bewertet.

Die Wettkämpfe sind das Highlight für die Cheerleader, worauf sich die meisten Teams in Deutschland ein Jahr vorbereiten.

 

 

Sideline-Cheerleading

 

Cheerleading an der Sideline ist die ursprünglichste Form der Präsentation des Sports. Mit Cheerleading wurde um 1890 mit einfachen Anfeuerungsrufen in den USA begonnen, um die Footballmannschaften der Universitäten von der Seitenlinie aus zu unterstützen. Noch heute wird Cheerleading von vielen Vereinen dazu genutzt, während der Footballspiele mit seinen vielen Unterbrechungen für zusätzliche Stimmung zu sorgen. Sideline-Cheer kann aber auch für Zuschauerunterstützung andere Ballsportarten wie Basketball, Handball oder Volleyball eingesetzt werden.

Während auf Meisterschaften in einer 3-Minütigen Routine möglichst viele hochwertige Elemente präsentiert werden, ist das Sideleine-Cheerleading eher die Ausdauervariante des Sports, denn ein durchschnittliches Footballspiel kann gut drei Stunden dauern. Gezeigt werden Anfeuerungsrufe, Tänze und je nach Spielgeschehen einfache Stunts und Tumblingelemente. Dabei müssen die Cheerleader das Spielgeschehen stets im Auge behalten und die Spielregeln des zu supportenden Sports kennen.

 

 

Cheerleading für private Auftritte und Veranstaltungen

 

Cheerleading wird gern dazu benutzt, einem Publikum auf einer Veranstaltung ein Show-Highlight zu bieten. Mögliche Auftrittsgründe wären Halbzeitshows, Auftritte auf Firmenfeiern, Privatvorstellungen zu Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern, Promotion Aktionen, Auftritte auf Stadtfesten oder in Kleingartenvereinen. Die Auftritte dauern in der Regel 2 bis 5 Minuten. Gezeigt werden einfache aber effektvolle Elemente oder Auszüge aus den Meisterschaftsprogrammen.